Vorhang wie aus der Decke: Primax-Schiene versenken
Keine sichtbare Schiene, keine Träger – nur Stoff, der scheinbar direkt aus der Decke fällt. Die schmale Primax-Objektschiene – als Unterputz-Gardinenschiene in eine Deckennut versenkt – schafft eine puristische, gehobene Optik für modernen Innenausbau, Sanierung und Objektausstattung.
Bild KI generiert Die Schiene verschwindet – sichtbar bleibt nur der Stoff
Beim versenkten Primax-Profil läuft die Aufhängung unsichtbar in der Decke: Das flache Profil sitzt in einer Deckennut oder Vorhangtasche – meist im Trockenbau oder in einer abgehängten Decke. Von außen ist keine Schiene, kein Träger und keine Halterung zu erkennen.
Der Vorhang scheint dadurch direkt aus der Decke zu fallen. Das Ergebnis ist eine ruhige, puristische und sehr gehobene Optik, die besonders in modernen, minimalistischen Räumen ihre Wirkung entfaltet.
Früh planen – die Deckennut entsteht beim Ausbau
Entscheidend ist der Zeitpunkt: Die Deckennut muss vor dem Verputzen oder während des Trockenbaus eingeplant werden. Nachträglich lässt sich eine saubere Aussparung in der Decke kaum noch herstellen.
Für die Primax-Schiene wird eine Aussparung von 14 mm Breite × 9 mm Tiefe vorgesehen – exakt passend für das flache Schienenprofil. Entscheidend ist immer: der Laufschlitz zeigt frei nach unten und die Schienen-Unterkante liegt bündig mit der fertigen Deckenfläche.
Da hier Innenausbau und Vorhangtechnik ineinandergreifen, stimmen Sie die konkreten Maße am besten mit Ihrem Trockenbauer oder Innenausbauer ab – und gern vorab mit unserer Beratung zur Profilwahl.
Maße für Trockenbauer & Schreiner
Deckennut für die Primax-Objektschiene: 14 mm breit × 9 mm tief. Die Schiene wird bündig in die Nut eingelassen und im oberen Bereich verschraubt – der Laufschlitz zeigt nach unten, sodass Gleiter und Vorhang frei laufen.
Trockenbaudecke oder Massivdecke
Wie die Primax-Schiene in die Decke kommt, hängt vom Deckenaufbau ab. In der abgehängten Trockenbaudecke verschwindet sie in einer Aussparung der Gipskartonplatte; in der massiven Beton- oder Putzdecke wird sie auf den Beton gedübelt und eingeputzt. Beide Male gilt: Die Schiene sitzt bündig in der Decke, nur der Laufschlitz bleibt offen.
Methode 1 · Abgehängte Trockenbaudecke
In die Gipskartonplatte wird eine 14 mm breite Aussparung eingeplant. Da die Primax-Schiene nur 9 mm hoch und die Platte meist 12,5 mm stark ist, sitzt die Schiene bündig in der Deckenebene.
Für die Befestigung gibt es zwei saubere Wege: Die Schiene wird im Zwischenraum hinterfüttert – z. B. mit einem Holzklotz – und daran verschraubt, oder sie wird durch den Laufkanal hindurch direkt in der Unterkonstruktion fixiert.
Anschließend wird die Platte bis an die Aluminiumkante der Schiene angespachtelt – so entsteht ein nahtloser, bündiger Deckenabschluss.
Methode 2 · Massive Beton- oder Putzdecke
Ist keine abgehängte Decke vorhanden, wird die Schiene direkt auf die Betondecke gedübelt und die Decke anschließend ringsum verputzt.
Der Innenputz wird dabei so stark aufgezogen, dass er bündig mit der Schienen-Unterkante abschließt – bei der 9 mm hohen Primax-Schiene also rund 9 mm. Sauber bis an die Schienenkante eingeputzt, verschwindet das Profil vollständig in der Decke.
Am Materialwechsel zwischen Putz und Aluminium kann sich mit der Zeit ein feiner Haarriss zeigen. Ein Kellenschnitt bzw. eine elastische Fuge entlang der Schiene beugt dem vor.
Praxistipps für den Einbau
Gleiter-Kompatibilität prüfen
In die schmale Primax-Nut gehören flache Gleiter – etwa X-Gleiter oder Klick-Gleiter. Gleiter mit großen Ösen oder Rollen passen nicht, weil das Profil flach in der Decke sitzt.
Ausklinkung & Schleuderstop einplanen
Die Schiene sitzt fest in der Decke – Gleiter lassen sich später nicht am Stangenende entnehmen. Damit der Vorhang zum Waschen abnehmbar bleibt, eine Ausklinkung bzw. einen herausnehmbaren Schleuderstop vorsehen. Sonst muss die ganze Schiene demontiert werden.
Laufkanal penibel abkleben
Vor dem Spachteln oder Verputzen den Laufschlitz mit Malerkrepp sauber abkleben. Gelangt Spachtelmasse oder Putz in den Kanal, laufen die Gleiter später ruckelig.
Wirkung & worauf Sie achten sollten
Die versenkte Lösung glänzt mit einer unsichtbaren Aufhängung, einer ruhigen, durchgehenden Optik und vollem Lichteinfall, weil oben keine Technik aufträgt. Wichtig bleibt: Nur ein flaches, deckentaugliches Schienenprofil wie Primax eignet sich für den Einbau in eine Deckennut, und die Planung muss früh erfolgen – die Tasche entsteht beim Trockenbau, nicht danach. Im Zweifel die Detailplanung mit Trockenbauer/Innenausbauer und unserer Beratung klären.
Primax-Schiene & flache Gleiter
Für den Deckeneinbau: die flache Primax-Schiene auf Maß – dazu die passenden flachen Gleiter (X- oder Klick-Gleiter).
Primax-Schiene unsichtbar versenken?
Wir helfen Ihnen bei der Wahl eines deckentauglichen Profils und stimmen die Planung mit Ihrem Ausbau ab.
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