
Romantisch veranlagte Menschen lieben die Farbe Rosa, die Sanftheit und Harmonie in das Wohnumfeld bringt. Ein Raum in Rosa ist ein schützender Rückzugsort gegen die Zumutungen der Außenwelt. Umso wichtiger der Sichtschutz:
Rosa-farbige Rollos schützen vor ungewollten Einblicken. Sind sie lichtdurchlässig, bringen sie eine zauberhafte Stimmung in den Raum. Wer sich für diese Farbe entscheidet, legt damit die Innenraumgestaltung weitestgehend auf Pastelltöne und neutral-helle Töne wie Weiß fest. Die Kombination mit kräftigen oder gar Signalfarben würde das Rosa erdrücken. Rosa-farbige Rollos wirken sehr gut, wenn man sie mit einer messingfarbigen Vorhangstange und weißen Schlaufenschals kombiniert. Diese dürfen ruhig ein wenig verspielt sein: Dekorative Spitze oder dezente Goldfäden unterstreichen den unschuldigen Charme der Grundfarbe. Für den Fußbodenbelag eignen sich Weiß oder Hellgrau. Einen interessanten Gegensatz bildet ein rustikaler matt lackierter Schiffboden. In diesem Fall sollten die Rollos in einem Rosaton mit Grauanteil (Altrosa) gewählt werden. Mit einem weißen Bodenbelag erhält man den nostalgischen Charme einer antiken Puppenstube, der durch das passende Mobiliar noch unterstrichen wird: Möbel in Weiß, kombiniert mit Möbelstoffen im Farbton des Rollos, fügen sich hervorragend in das Gesamtbild ein. Am besten entscheidet man sich für Möbel von leichter Konstruktionsart mit verspielten Elementen. Dunkle Möbel sollten nur als Einzelstücke verwendet werden. Geeignete Wohnaccessoires sind getrocknete Rosensträuße, Glaskaraffen oder antike Puppen.
Obwohl mit den Rosatönen eng verwandt, stehen Pinktöne in ganz anderen farbpsychologischen Zusammenhängen: Pink macht einen schrilleren Effekt, der sich gut mit Pop-Art-Elementen kombinieren lässt. Die Entscheidung für Pink als dominierende Farbe schafft ein energetisierendes Wohnumfeld, das eher der Moderne zugeneigt ist. Ob Sie sich für ein rosa-farbiges Rollo oder für ein
Rollo in Pink entscheiden: Alle Farben sind in verschiedenen Macharten erhältlich. Das Mittelzugrollo, auch Schnapp- oder Springrollo genannt, wird über einen mittigen Schnurzug oder Griff nach unten gezogen, wo es durch eine eingebaute Feder festgehalten wird. Ein weiterer leichter Zug nach unten löst die Feststellung, das Rollo öffnet sich wieder. Das Seitenzugrollo (Kettenzugrollo) ist noch komfortabler in seiner Bedienung: Es wird über eine seitlich angebrachte Kette stufenlos in die gewünschte Position gezogen. Die Montage von Rollos variiert, je nach örtlichen Gegebenheiten.
Grundsätzlich können sie an die Wand, die Decke oder direkt auf den Fensterrahmen montiert werden. Erhältlich sind unterschiedliche Stoffqualitäten. Wer ebenerdig wohnt, sollte eine blickdichte Ausführung des Stoffes wählen. Sind die Fenster fremden Blicken nicht ausgesetzt, so kann eine transparente Variante als wohnlicher Lichtschutz genügen. Für Südfenster gibt es Varianten, die dank reflektierender Außenbeschichtung Hitze abweisend wirken.